Donnerstag, 29. März 2012

Partnerlook

Gestern Nachmittag habe ich die beiden Freundinnen L. und A. beim Hüpfen auf dem großen Trampolin angetroffen. Ganz begeistert haben sie für mich die beiden Katzen-T-Shirts anprobiert.

Wie man sieht, hatten die beiden schon einen Nachmittag voller Toberei hinter sich :-)


Meine Foto-Session war dann zum Abschluß des Nachmittags nochmal eine gute Gelegenheit, ein paar Faxen zu machen.

Das blaue T-Shirt wandert in meinen Shop.


Schnittmuster: Clementine von www.kleiderwerkstatt.com
Stickmuster: "Kleine Katzenpfötchen" von Huups! nach dem Design von Cucito Morito 


Mittwoch, 28. März 2012

Häkelfieber

Was soll ich sagen?

Wir sind im Häkelfieber.

Und diesmal bin nicht ich die Schuldige, sondern L. fing damit an. Wir haben vor einiger Zeit schon mal das Häkeln geübt, aber L. hatte mitlerweile schon ein wenig vergessen. Am Wochenende haben wir dann die Erinnerungen aufgefrischt und erst einmal mit einfachen Blümchen losgelegt.


Aber schon bald haben wir das passende Buch gezückt und nun wird jeden Abend ausprobiert.


Die erste Blume hat Lisa ausgesucht. Wie so viele Blumen in dem Buch ist sie dreidimensional (warum sollten wir uns auch mit einfachen Dingen abgeben?).


Die nächste habe ich dann ausgesucht. Sie war etwas einfacher.



Und gestern Abend war ich in den Augen meiner Tochter so richtig gemein. Ich habe nämlich eine Blume ausprobiert, als sie schon geschlafen hat. Und das auch noch in zwei Größen :-)


Ich muss ganz klar sagen, die letzten Blumen sind meine Favoriten. Ich finde sie soooo schön.

Das Buch "Crochet Bouquet" von Suzann Thompson kann ich nur jedem empfehlen. Viele Blumen sehen zwar auf den ersten Blick etwas eigenartig aus, aber mit schönen bunten Garnen werde sie richtig toll.  Einziges Manko: es ist in englisch :-(

Und schaut mal: passen die Blumen nicht farblich ganz toll zu den Hamburger Liebe Stoffen?


Und nein, die Farbwahl ist kein Zufall :-)


Sonntag, 25. März 2012

Unsere Kükenproduktion

Wir haben ganz harmlos angefangen.


Ich habe dann entschieden, dass ich einen Schwung PompPoms zur Dekoration mache.

L. hat dann mit den Küken losgelegt.

In allen möglichen Größen und Farben.


:-)



Samstag, 24. März 2012

Tutorial: Puschelige Küken

Da ja Ostern vor der Tür steht möchte ich Euch heute ganz puschelige Küken zeigen.

Die Idee ist nicht von mir. Vor ein paar Jahren kam eine Freundin damit an, und dieses Jahr habe ich die Idee wieder ausgegraben. Wir haben diese Küken letzte Woche mit der Juki-Kiste gebastelt. Das hat ganz prima geklappt. Das jüngste Kind war 4 Jahre alt und hat das toll hinbekommen.

Man benötigt:

ein Stück orangefarbene Pappe
ein weiteres Stück Pappe
gelbe Filzwolle (im Strang)
Wackelaugen
Klebstoff, Schere, Zirkel
leere Eierschalen


Für den Kükenkörper werden PomPoms aus der Filzwolle gemacht. Hierfür werden zunächst zwei Kreise ausgeschnitten.


Um diese Kreise wird die Filzwolle, die zuvor in dünnen Strähnen unterteilt wurde, gewickelt.


Das macht man so lange, bis die Wolle nicht mehr durch das Loch geht.


Nun wird der Wollwickel ringsherum aufgeschnitten.


Das sieht dann so aus:


Die Wolle wird nun mit einem dicken Faden zusammengebunden. Dafür den Faden zwischen die Pappen ziehen.


Nun kann man vorsichtig die Pappscheiben abziehen.


Nun hat man einen puscheligen PomPom,...


... der unbedingt zum Frisör muss.


Wenn er schön rund geworden ist, dann wird aus der orangefarbenen Pappe ein Schnabel ausgeschnitten.


Schnabel und Augen werden aufgeklebt. Anschließend wird das Küken in die Eierschale gesetzt.


Fertig!

Statt der Wackelaugen kann man auch kleine Perlen nehmen. Aber Wackelaugen sind schöner.

Morgen zeige ich dann unsere Kükenausbeute des heutigen Nachmittags :-)


Freitag, 23. März 2012

Verschönerungen im Nähzimmer

Vor einiger Zeit habe ich in einem örtlichen Café superschöne Weinkisten entdeckt. Sofort bin ich reingestürmt und habe sie ganz glücklich erstanden.

Lange Zeit standen sie als Regal gestapelt zwischen zwei Schränken und es hat sich immer mehr Zeugs und Staub angesammelt.

Und nun (endlich) haben sie einen tollen Platz und eine tolle Funktion bekommen.

Sie sind Aufbewahrungsregale für meine Bänder geworden.


Die tollen Holz-Band-Wickel-Dinger hat mir übrigens mein Vater gemacht. Er wundert sich zwar meistens über meine Wünsche, aber machen tut er es trotzdem :-) Da bin ich ihm echt dankbar. Abgesehen davon, dass mir die Zeit fehlt, so etwas zu machen, bekomme ich das auch nicht so toll hin.


Unter dem Weinkisten-Regal habe ich eine Magnet-Leiste aufgehängt. Hier kommen meine tollen Paulapü-Magnete so richtig zur Geltung. Und da weder mein Regal noch meine Streicherei so richtig gerade geworden sind, habe ich kurzerhand noch eine Wimpelkette genäht. Jetzt sieht es nicht mehr ganz so schief aus.


Oben auf den Kisten ist noch Platz für ein bißchen Kleinkram.

Die schönen Knöpfe hatte ich von der Creativa mitbegracht. Und die vielen Filzkugeln, die ich irgendwann auch mal verwenden werde, machen sich dort auch recht gut.


Hinter den dekorativen Gläsern hat ein Herz, das Lisa mir mal auf der Nähmaschine meiner Oma genäht hat, einen tollen Platz gefunden. Es ist übrigens eine Nähmaschine zum Trampeln. Und die ist gar nicht so einfach zu bedienen.


Ich bin ganz glücklich mit meinem tollen Regal.


Donnerstag, 22. März 2012

Ein Taschenversuch

Am Wochenende habe ich eine passende Tasche zu meinen gewebten Bändern entworfen.

Die Überlegung war, dass sie, passend zu der mittelalterlichen Webtechnik, einen "mittelalterlichen" Schnitt bekommen soll. Damals gab es trapezförmige Taschen mit einer geraden Klappe.

Material sollte natürlich Leinen (auch passend zu den Bändern) sein.


Meine Materialwahl war nicht so ganz glücklich. Aber ich wollte für den ersten Versuch nicht gleich an mein "Gutes Leinen" gehen :-)

Draußen zu fotografieren hat so gar nicht geklappt, also habe ich mich für die Ecke mit dem alten Spinnrad entschieden. Paßt ja irgendwie.

Wie angekündigt, wird die Form nach unten breiter. Damit die Öffnung nur optisch klein ist, habe ich oben einen Tunnelzug eingearbeitet, in den ich ein (Leinen-)Band eingezogen habe.


Hinten habe ich eine kleine Tasche aufgenäht, die durch ein Gummiband gerafft wird.


Und hier sieht man nochmal die Klappe mit dem gewebten Band.


Vom Prinzip her hatte ich mir die Tasche so ähnlich vorgestellt. Ich werde wohl noch ein wenig dran tüfteln.

Vielleicht versuche ich es auch mal mit einem anderen Material.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 


Sonntag, 18. März 2012

Ich bin nicht die einzige

Spinnerin in dieser Familie :-)


Letzte Woche hat es mein Töchterlein gepackt.

Zuerst habe ich sie genötigt das helle Garn zu verspinnen. Es läßt sich einfach leichter verarbeiten, als die bunte, feine Merinowolle. Als die Spule dann halb voll war durfte sie die nächste Spule bunt befüllen.


Ich finde, das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.


Freitag, 16. März 2012

grün



Ok.

 Es wird langsam ein bißchen langweilig hier.

Immer nur Bänder.

Aber es macht mir soooooo viel Freude.


Wieder ein halbes Widderhorn. Diesmal mit unterschiedlichen Grüntönen.


Und wieder ist das Band etwa 16 mm breit und 120 cm lang.


Mittwoch, 14. März 2012

gelb - lila



gelb - lila

das war L.s Farbwunsch.

Ist nicht so ganz mein Fall, aber

1. kommt das Muster toll raus und
2. findet L. es toll


Eigentlich sollte das Muster genauso aussehen, wie bei dem lilafarbenen Band, aber dann hatte ich plötzlich statt zweier kleiner Punkte in der Mitte einen dicken Punkt in der Mitte. Den Rand habe ich absichtlich schmaler gemacht.



Und wieder ist das Band etwa 16 mm breit und 120 cm lang.

Langsam aber sicher wird es Zeit, dass ich die Bänder auch verwende. Ich habe auch schon so meine Ideen. Hoffentlich komme ich am Wochenende zum Nähen.


Sonntag, 11. März 2012

Der Frühling kann kommen

Gestern morgen bin ich aufgewacht und hatte eine Idee im Kopf.

Schon vor längerer Zeit hatte ich zwei Shirts von mir aussortiert. Ich habe diese auch schon desöfteren zur Hand genommen und dann doch wieder weggelegt.

Klar war, dass ich eine Clementine nähen würde. Nur fand ich den Ausschnitt für L. zu weit. Aber dafür gibt es ja Lösungen :-)


Nicht nur das T-Shirt, auch der Rock ist recycled. Zu den alten Jeanshosen habe ich ein paar Jeans-Reste genommen und einen Stoff, von dem ich dachte, dass L. da eigentlich schon rausgewachsen ist. Aber als hervorblinzelnde Rüsche fand ich ihn dann perfekt.


Mit der Rock-Größe hatte ich so meine Probleme. Vor zwei Jahren, als ich meinen ersten Rock mit diesem Schnitt genäht hatte, habe ich begeistert zur Version für kräftige Kinder gegriffen: war viel zu weit. Ich mußte an diversen Stellen schmaler nähen. Bei L.s diesjährigem Karnavelsrock habe ich zur regulären Größe gegriffen: war viel zu lang. Letztendlich bin ich jetzt bei Größe 134/140 für kräftige Kinder gelandet (L. ist 1,55 m groß). Finde ich jetzt ziemlich perfekt.


Das Shirt hat eine Häkelrüsche bekommen. Für den Rock hat mein Garn nicht mehr gereicht. Also blieb es hier bei einer Blume und einer ganz kurzen Rüsche.


Und weil ich so in Fahrt war, gab es zu dem Outfit noch einen Schal.


Im Patchwork-Stil mit genähmalter Eule.


Jetzt muss es nur noch ein wenig wärmer werden. L. hat bei der Fotosession ganz schön gefroren.


Ich bin richtig glücklich, dass L. es immer noch bunt und verspielt  mag. Es macht doch immer noch am meisten Spaß, das eigene Kind zu benähen. Im übrigen war ihr Urteil für das Shirt: cool.

Schnittmuster: Zucka von Glitzerblume.de, Clementine von www.kleiderwerkstatt.com
Stickmuster: Skull von Zaubermasche nach dem Design von Luzia Pimpinella 

Donnerstag, 8. März 2012

Ich kann jetzt auch Kringel :-)


War klar, dass mir einfaches Brettchen hin- und herdrehen auf Dauer zu einfach ist.

Also habe ich mich an ein schwierigeres Muster rangetraut.

Es heißt natürlich nicht Kringel, sondern Widderhorn. In diesem Fall ist es sogar nur ein halbes.


Im Gegensatz zu den einfachen Mustern, bei denen die Brettchen alle gleich gedreht werden, werden hier ein Teil der Brettchen immer in die gleiche Richtung gedreht, der andere Teil in bestimmten Abständen hin- und her.

Anfangs fand ich das reichlich frickelig und ich war mir fast schon sicher, dass ich Ewigkeiten für das Band brauche. Aber mit der Zeit bekommt man Übung.

Nach einer Weile sind die Fäden so verdreht, dass man die Drehrichtung der Brettchen umkehren muss.  Hier sieht man eine Wendestelle:


Den passenden Schäbrief für dieses Muster habe ich hier gefunden. Allerdings habe ich das Band letztendlich schmaler gemacht. An mehr als 12 Brettchen traue ich mich noch nicht ran. Ich finde übrigens, dass der ganz schmale Rand total schön aussieht. Das nächste Band bekommt sicherlich auch so einen schmalen Rand.

Das Band ist übrigens wieder 16 mm breit und etwa 120 cm lang.