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Montag, 25. November 2013

Sieben auf einen Streich

Schon lange wollte ich mal so richtig schöne Serviettenringe haben. 

In diversen Büchern von acufactum habe ich wunderschöne Beispiele gesehen, von denen ich mich habe inspirieren lassen.





Letztendlich waren sie mal wieder so fix genäht, dass ich mich gefragt habe, warum ich nicht schon früher mal welche genäht habe.

Und so näht man gleich einen ganzen Schwung:

Ihr benötigt:

1 Meter Webband
2 Meter Rüschenband
1 Stoffstreifen
1 Vliseline-Streifen

Los geht's!

Aus dem Stoff einen etwa 1 Meter langen und 8 cm breiten Streifen zuschneiden; aus der Vliseline einen etwa 1 Meter langen und 5 cm breiten  Streifen zuschneiden. Die Vliseline mittig auf den Streifen aufbügeln.


Die langen Kanten des Stoffstreifens versäubern.


Die langen Kanten säumen.


Nun wird das Webband mittig mit Stylefix auf den Stoffstreifen geklebt. Das Rüschenband wird unter das Webband geschoben.


Das Webband festnähen und dabei das Rüschenband mit annähen.


Nun messt Ihr das Band nochmal aus und teilt die Länge durch 7. Mein Band war etwas länger als 1 Meter, und so habe ich 14,5 cm lange Stücke abgeschnitten. Bei genau einem Meter sind die Stücke 14,3 cm lang.


Nun werden auch die kurzen Kanten versäubert. Anschließend die versäuberten Kanten rechts auf rechts zusammenlegen und absteppen.


Wenden! Fertig! Und freuen :-)


Natürlich kann man die Ringe auch schmaler machen, vielleicht keine Rüschen, dafür aber mehrere Bänder aufnähen, ...

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Alles Liebe, Anja


Montag, 9. September 2013

Ich hatte eine Eingebung

Gestern lag ich auf dem Bett, habe gelesen und darüber nachgedacht, dass ich für eine Tasche, die ich genäht habe, noch ein Ein-Euro-Täschchen brauche.


Die Dinger finde ich zwar echt klasse, aber mich nervt die Zuschneiderei der kleinen Fissel-Teile, und noch mehr das Aufbügeln der Vliseline.

Und plötzlich hat es Klick gemacht.

Manchmal macht man es sich wirklich ganz unnötig schwer.

Wahrscheinlich denken sich jetzt gerade die meisten: "Na klar. Hast Du echt alles in Einzelteilen zugeschnitten und aufgebügelt? Du Schussel!"

So geht es doch viel einfacher:

Als erstes wird ein 5,5 cm breiten Streifen aus Vliseline zugeschnitten.


Dieser wird auf den Stoff der Wahl aufgebügelt.


Anschließend wird der mit Vliseline bebügelten Streifen ausschneiden.


Diesen nun in Stücke der gewünschten Länge zuschneiden.

Ich benötige für ein Täschen ein 15 cm und 2 9 cm lange Stücke. Netterweise hat mein Streifen für genau 3 Täschchen gereicht.


Aus den kleinen Streifen können nun ratzi-fatzi Täschchen genäht werden.


Wie schön, dass ich nun innerhalb allerkürzester Zeit gleich drei Ein-Euro-Täschchen genäht habe.


Jetzt kann ich doch öfter mal welche nähen :-)


Alles Liebe, Anja
 

Dienstag, 30. Juli 2013

Kinder-Beschäftigung

Letzte Woche trafen zwei Dinge aufeinander:

1.

Ich habe Unmengen von Stoffresten zu Streifen geschnitten.

2.

Eine Freundin kam mit ihrer 6jährigen Tochter zu Besuch.


Da ich mich mit meiner Freundin gerne in Ruhe unterhalten wollte, dachte ich so, dass ich ihre Tochter, meine kleine Freundin, irgendwie beschäftigen muss. Bei dem Gedanken fiel mein Blich auf meinen Mülleimer: er war voller kleiner Stoffschnipsel. Da musste doch was zu machen sein.

Zunächste einmal habe ich alle Schnipsel wieder aus dem Mülleimer rausgeholt. Normalerweise wühle ich natürlich nicht im Müll. Aber da dieser Mülleimer nur meinen Nähmüll beinhaltet, habe ich mal eine Ausnahme gemacht.

Aus einem größeren Stück Stoff habe ich ein etwa 40 cm x 40 cm großes Quadrat geschnitten.

Meine kleine Freundin durfte nun die Schnipsel noch schnipseliger machen und diese auf dem Stoffquadrat verteilen. Zuerst sollte sie größere Stoffstücke nehmen, bis die ganze Fläche verdeckt war.


 Anschließend hat sie noch kleinere Verzierungen angebracht und durfte noch in meiner Bänder-Reste-Kiste wühlen.


Auf die Zusammenstellung habe ich wasserlösliche Folie gesteckt.

Und dann durfte meine kleine Freundin zum ersten Mal an die Nähmaschine. Glaubt mir, da war jemand ganz begeistert.

Sie hat nun kreuz und quer über die Folie genäht. Erst einmal ganz grob, damit wir die vielen Stecknadeln rausbekamen.


Danach hat sie mal ein paar Kringel ausprobiert und bekam die Aufgabe, noch ganz viele Nähte zu machen.


Da das Ganze ganz schön lange gedauert hat, sind die beiden am nächsten Tag gleich nochmal gekommen.

Am Ende sah das Werk von hinten so aus:


Nun kam der spannende Teil: wir haben die Folie ausgewaschen. Es kam eine wunderbar bunte Oberfläche zum Vorschein.


Ich habe das Werk aber nochmal in die Waschmaschine geworfen, da bei der Folie auch gerne mal etwas klebrige Rückstände bleiben. Außerdem fransen die Stoffe dadurch ein wenig aus.

Ich habe nach dem Trocknen eine Rückseite mit Reißverschluß an das Kissen genäht.


Und konnte meiner kleinen Freundin dann ihr erstes Nähwerk überreichen.


Sie war überglücklich und megastolz.

L. und ich finden das Kissen so schön, dass wir beide auch noch Restekissen planen :-)

Also, wenn ihr noch eine schöne Ferienbeschäftigung für Eure Kinder sucht: probiert es aus. Es macht riesigen Spaß und ist ein supertolles Anfängerprojekt.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Einfaches T-Shirt mit Rüschenrand

Vom Stoffmarkt hatte ich mir auch einige Jerseys für simple T-Shirts mitgebracht.

Aber mal ehrlich: es kann doch nicht sein, dass ich die aufwändigsten Sachen für meine Tochter und andere Kinder nähe, und für mich selbst nur einfache Shirts.

Und so habe ich mir zumindest einen Rüschenrand genäht


und dem Ganzen noch einen Stempel aufgedrückt.

Die Rüschentechnik hatte ich im letzen Dezember schon mal für ein LA-Shirt angewandt. Und es ist immer noch mein Lieblingsshirt.


Hier zeige ich euch mal, wie es geht:

Tutorial Rüschenrand

Den gewünschten T-Shirt-Schnitt ungefähr um 7 cm kürzen. Ich knicke einfach immer das Schnittmuster (hier ganz schick aus einer alten Zeitung) um.


Über die ganze Stoffbreite zwei etwa 4,5 cm breiten Streifen zuschneiden. Sie können auch etwas breiter sein. Sie sollten nur nicht zu breit sein, sonst puffert der Rüschenrand so auf.


Die Overlock-Maschine zum Kräuseln einstellen. Dafür die Oberfadenspannung und den Differenzialtransport erhöhen.


Nun über die eine Seite des nähen. Es entsteht eine Rüsche.


Anschließend über die zweite Seite des Streifens nähen. Hier muss man ein wenig aufpassen, dass der Stoff gut durch die Maschine läuft.


Bei mir ist die Rüsche im Allgemeinen nicht sehr gleichmäßig. Man kann aber vorsichtig die Kräuselung verschieben, so dass eine gleichmäßige Rüschung entsteht.


Die beiden Rüschen an die unteren Ränder von Vorder- und Rückenteil nähen.


Für den unteren Rand zwei Jersey-Streifen zuschneiden, diese doppelt legen und annähen. Mein Stoff hat nur noch für 5 cm breite Streifen gereicht. Etwas breitere finde ich eigentlich schöner.


Wenn man mag, dann kann man auch noch eine Ziernaht anbringen.


Und fertig ist der Rüschenrand.

Und hiermit verlinke ich mich bei den RUMS-Mädels und heute Nachmittag gehe ich dann in Ruhe stöbern.

Schnittmuster: Antonella von glitzerblume.de


Freitag, 15. März 2013

Gedrucktes

Nachdem ich von meinem Tortenspitzen-Experiment so begeistert war, musste ich noch eine weitere Druckerei ausprobieren.

Dafür habe ich auf Wandtatoo-Folie einen Schriftzug geplottet.

Diesen Schriftzug habe ich auf ein Shirt geklebt.


Bei der Gelegenheit ist mir erst einmal aufgefallen, wie toll diese inversen Schriftzüge wirken. Das merke ich mir mal für das nächste Shirt :-)

Nun gut - diesen Schriftzug habe ich, wie schon die Tortenspitze, mit meinem Stoffstempelkissen bedruckt.


Und siehe da - nach dem Abziehen der Folie:


hatte ich einen tollen Schriftzug. 


Dienstag, 11. Dezember 2012

Die passende Verpackung

Wie versprochen zeige ich Euch heute, wie man die Pralinchen noch prima verpacken kann.

Mögt Ihr gerne Leberwurst? Ich nicht, aber wenn ich meinem Mann eine Freude machen möchte, dann kaufe ich Leberwurst im Einkochglas.

Und mache mir damit auch gleich eine Freude :-)

Diese kleinen Einkochgläser werden hier nämlich von mir gesammelt. Sie dienen zum Kuchen backen, für Nachtisch, als Behälter für Knöpfe und manchmal auch als Pralinenverpackung.

Dafür wird zunächst mit doppelseitigem Klebeband oder Stylefix eine Spitze angeklebt.


Nun wird am oberen Rand der Spitze noch einmal doppelseitiges Klebeband aufgeklebt. Dabei werden allerdings etwa 2-3 cm ausgespart.


Auf dieses Klebeband kommt ein hübsches weiteres Band, das an den Enden ein Stück überhängen muss.


Schleife binden.


Füllen.


Deckel drauf.

Fertig!


Montag, 10. Dezember 2012

Last-Minute-Geschenk aus der Küche

Seit einiger Zeit lese ich auch den ein oder anderen Food-Blog. Und seitdem verbringe ich irgendwie mehr Zeit in der Küche :-) Warum müssen dort auch immer so leckere Sachen gezeigt werden.

Einer dieser Blogs ist von Maria. Und nun hat sie dazu aufgerufen Last-Minute-Geschenke aus der Küche zu zeigen.

Und dafür habe ich mir eine neue Praline ausgedacht.

Schaut mal, ist die nicht schön?


Man soll nicht länger als zwei Stunden für die Herstellung benötigen und auch nur Zutaten verwenden, die man auch gut bekommen kann.

Dann legen wir mal los.

Für Weihnachten soll es ja besonders schön werden, und so habe ich diesmal Pralinenkapseln selbst hergestellt. Obwohl sie nicht ganz so geworden sind, wie ich mir das vorgestellt hatte, sind sie doch klasse.

Ihr benötigt:
  • 150 Gramm Couverture
  • Klarsichtfolie
  • Füllmaterial (die Näherinnen unter uns haben so etwas bestimmt :-)

Die Klarsichtfolie wird in etwa 15cmx15cm grosse Quadrate geschnitten. In die Mitte jedes Quadrates wird etwas Füllmaterial gelegt. Aber vorsicht, man benötigt nur ganz ganz wenig. Das Zeugs flufft ganz schön auf. Die Folie wird dann um das Füllmaetrial herumgetüddelt. Das sieht in etwa so aus.


Diese lustigen getüddelten Päckchen werden nun in die zuvor geschmolzenen Couverture getaucht


und auf ein mit Backpapier belegtes Brett gesetzt.


Das Ganze kommt zum Fest-Werden in den Kühlschrank.

Wer sich die Arbeit der Kapsel-Herstellung schenken möchte, der kann auch fertige Kapseln kaufen oder kleine Pralinen-Förmchen nehmen.

Wenn die Schokolade fest geworden ist, dann kann man die Päckchen vorsichtig wieder rausnehmen und hat lustige Schokoladen-Hüllen.


Nun kommt die Pralinenmasse. Dafür benötigt man
  • 200 Gramm Vollmilch-Schokolade
  • 100 Gramm Nougat-Masse
  • 6 Eßlöffel Sahne (nimmt man Pralinen-Förmchen, dann reichen 4 Eßlöffel)
  • 2 gute Stich Butter
  • 1/2 - 1 Teelöffel Zimt
Schokolade und Nougat in grobe Stücke brechen und schmelzen. Sahne erwärmen. Butter schmelzen. Sahne, Butter und Zimt zur Schokolade geben. Alles gut verrühren.


Die Masse in die Förmchen geben.


Wenn man ganz schnell fertig sein möchte, dann verziert man die Pralinchen nun mit etwas Krokant oder Schoko-Streuseln oder Zuckerperlen oder was auch immer.

Schöner wird es mit karamelisierten Nüssen. Dafür benötigt man

50 Gramm Zucker
100 Gramm Nüsse und Mandeln (grob gehackt)
50 ml Sahne

Den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamelisierten lassen. Die Nußmischung hinzugeben. Nun vorsichtig die Sahne unterrühren. Solange weiterrühren, bis sich alles gut vermischt hat.


Die Masse zügig auf den Pralinen verteilen.


Fertig!


In Förmchen könnte das dann etwa so aussehen.


Insgesamt sind es fast 50 Pralinen geworden. Also könnt ihr gleich Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Freunde, ... damit beglücken.

Und morgen zeige ich euch dann, wie man die Pralinchen noch nett verpacken kann.

So, nun werde ich mal mein Glück versuchen, und mein Rezept hier einreichen


Dann drückt mir mal die Daumen!